Ein Bibelübersetzer entdeckt ...

Autor: Uli Wößner (Seite 2 von 26)

siehe Beitrag "Über mich"

Christliche Kunst

(Christliche Kunst – mit sprachlichen Erleichterungen zitiert aus dem Kapitel „Der Bewunderer“ des Buchs „Christenspiegel“, herausgegeben von Wolfgang Bühne. Es ist 1979 im R. Brockhaus Verlag erschienen und beinhaltet eine Sammlung von Abschnitten aus Werken von Sören Kierkegaard.)

Allein der Nachfolgende ist er wahre Christ. Der „Bewunderer“ nimmt eigentlich ein heidnisches Verhältnis zum Christentum ein. Und daher brachte auch die Bewunderung mitten in der Christenheit ein neues Heidentum zur Welt: die christliche Kunst. Ich möchte niemanden richten, keineswegs. Ich halte es jedoch für meine Pflicht, auszusprechen, was ich empfinde.

Wäre es mir wohl möglich, das will heißen, könnte ich mich dahin bringen, den Pinsel einzutauchen oder den Meißel zu nehmen, um Christus in Farben darzustellen oder seine Gestalt auszuhauen? Dass ich dazu nicht fähig bin, – das heißt, dass ich kein Künstler bin -, gehört ja nicht zur Sache. Ich frage prinzipiell, wieweit es mir möglich wäre, wenn ich die Fähigkeiten dazu besäße. Und ich antworte: Nein, es wäre mir unbedingt eine Unmöglichkeit. Ja, es wäre mir so sehr eine Unmöglichkeit, dass es mir unbegreiflich ist, wie es überhaupt jemandem möglich gewesen ist.

Es ist mir unbegreiflich, woher solch ein Künstler die Ruhe genommen hat. Mir ist unbegreiflich die Ruhe, mit der solch ein Künstler jahraus-jahrein daran gesessen, fleißig daran gearbeitet hat, Christus zu malen. Und es ist ihm nicht eingefallen, ob Christus wohl danach verlangte, gemalt zu werden. Ob er danach verlangte, sein Bildnis – wie idealisiert es auch sei – dargestellt zu sehen vom Pinsel des Meisters. Ich begreife nicht, wie der Künstler sich seine Ruhe bewahrt hat, dass er nicht Christi Unwillen gespürt hat, dass er nicht plötzlich alles über den Haufen geworfen hat. Dass er nicht Pinsel und Farben – wie Judas die dreißig Silberlinge – weit von sich geworfen hat, weil er plötzlich etwas verstand:

Christus hat allein „Nachfolgende“ gefordert. Er lebte hier in der Welt in Armut und Geringheit, ohne etwas zu haben, wo er sein Haupt neigen konnte. Und er lebte so nicht aufgrund eines Zufalls dank der Unfreundlichkeit des Geschicks, sondern gemäß freier Wahl kraft eines ewigen Ratschlusses. Und Er verlangte oder verlangt schwerlich danach, dass nach seinem Tod ein Mann seine Zeit und vielleicht auch seine Seligkeit damit verderben soll, dass er ihn malt.

Ich begreife es nicht!

Mir wäre der Pinsel im gleichen Augenblick, da ich anfangen wollte, aus der Hand gefallen. Ich wäre vielleicht niemals wieder ein Mensch geworden. Ich begreife nicht die Ruhe dieses Künstlers bei einer derartigen Arbeit, diese künstlerische Gleichgültigkeit, die ja gleichsam eine Verhärtung ist gegen den inneren Eindruck des Religiösen, eine Willkür, eine grausame Lust. Mit dieser künstlerischen Gleichgültigkeit stand er in seinem Arbeitsgemach und beschäftigte sich dort vielleicht mit einem Bild der Göttin der Wollust. Und nach dessen Vollendung ging er dann daran, den Gekreuzigten darzustellen. Ist dies nicht ein Umgang mit dem Heiligen wider dessen Natur?

Und dennoch, der Künstler bewunderte sich selbst, und alle bewunderten den Künstler. Der Standpunkt des Religiösen verschob sich ganz und gar. Der Beschauer betrachtete das Bild in der Eigenschaft eines Kunstkenners. Ob es nun gelungen sei, ob es ein Meisterwerk sei, ob das Spiel der Farben richtig sei, und die Schlagschatten, ob der Ausdruck des Leidens künstlerisch wahr sei. – Aber eine Auffordeung zur Nachfolge entdeckte er nicht.

Den Künstler bewunderte man. Und was wirkliches Leiden, des Heiligen wirkliches Leiden gewesen ist, das setzte der Künstler gewissermaßen in Geld und Bewunderung um.

Ja, es ist mir unbegreiflich. Es ist dem Künstler vielleicht niemals beigekommen, dass es Schändung des Heiligen sei – und das ist mir noch unbegreiflicher. Jedoch eben darum enthalte ich mich jeglichen Urteils, damit ich nicht Unrecht tue. Aber ich erachte es als meine Pflicht, auszusprechen, was ich doch mit Recht ein christliches Empfinden nennen darf. Es ist kein Vorschlag, den Künstler oder auch nur ein einziges Kunstwerk anzutasten, keineswegs. Nein, es ist ein Rätsel, das ich mich verpflichtet fühle, aufzugeben. Denn dass das, was ich sage, christlich ist, dessen bin ich mir in innerster Seele gewiss.

Aber ich darf mich nicht für einen so vollendeten Christen ausgeben, dass ich meinen dürfte, ich hätte es in jedem Augenblick gleichmäßig gegenwärtig oder könnte jegliche Folge des hier Gesagten auf mich nehmen. Aber das Gesagte ist für mich, und ich meine, es ist auch für die Christenheit gleichsam eine Seemarke, mit deren Hilfe sich entdecken lässt, in welche Richtung die Christenheit eigentlich steuert. Ob sie tiefer und tiefer hinein in das Christentum steuert oder weiter und weiter vom Christentum fort.

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte

(Psalm 23 in eigener Übersetzung:)

1 Ein Psalm mit Worten Davids.

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen,
2 an Weideplätzen mit frischem Grün lässt er mich lagern.


Auf Ruheplätze am Wasser führt er mich,
3 meine Seele bringt er zurück.

Er führt mich auf den richtigen Pfaden
wegen seines Namens.


4 Auch wenn ich gehe im Tal des Todesschattens,
fürchte ich nichts Schlimmes, denn du bist bei mir.


Dein Stecken und dein Stab,
sie trösten mich.


5 Du deckst vor mir einen Tisch
gegenüber meinen Bedrängern.


Du salbst meinen Kopf mit Öl,
mein Becher hat Überfluss.


6 Nur Erbarmen wird mir folgen
alle Tage meines Lebens.


Und ich darf wohnen im Haus des Herrn
bis in ferne Tage.

Der Tempel

(Der Tempel – ein leicht gekürzter Auszug aus dem Kapitel „Die Feste in Jerusalem“ im Buch „Kennst du das Land?„. Ludwig Schneller schreibt darin aufgrund seiner Erfahrungen, die er in den Jahren 1884 bis 89 im damaligen Palästina gemacht hat.)

Der Tempel des Herrn war der Mittelpunkt der Festfreude in Israel. Der geneigte Leser darf sich hierunter freilich nicht etwa ein Versammlungsgebäude für das Volk vorstellen. Der Tempel hatte niemals die Bestimmung, eine andächtige Gemeinde in sich aufzunehmen. Vielmehr durfte denselben niemand betreten außer den Priestern. … Der eigentliche Tempel war ein viel kleineres Gebäude, als die meisten Bibelleser sich vorstellen, nicht größer als eine gewöhnliche Dorfkirche.

Das Volk aber blieb, und das entspricht ganz den orientalischen Sitten, im Freien. Die großen Vorhöfe, deren geräumige Ebene rings von prächtigen Säulenhallen umgeben war, waren weit und ausgedehnt genug, um eine außerordentliche Volksmenge zu fassen. Zur Erbauung für die einzelnen Gemeinden hatten die Israeliten ihre Schulen oder Synagogen. Auch in den offenen Säulenhallen des Tempels saßen, wie z. B. in der Geschichte vom zwölfjährigen Jesus, die Schriftgelehrten und erklärten die heiligen Schriften.

Die zahlreichen Räumlichkeiten und Gebäude, welche zum Tempel gehörten, waren für nationale Zwecke bestimmt. Dort sah man die Schatzkammern, die Arsenale mit Waffen und Beutestücken. Dort waren auch Sitzungssäle des Hohen Rats, weltliche und geistliche Gerichtshöfe, Ministerien, Schulen und Akademien usw.. Somit war der Tempel mit seinen zugehörigen Baulichkeiten nicht nur eine Kultstätte. Namentlich in den Zeiten der Blüte war er vielmehr das erste Staatgebäude, der Mittelpunkt der geistlichen und weltlichen Regierung. In ihm liefen alle Fäden des öffentlichen Interesses aus dem ganzen Land zusammen.

Inmitten all dieser Gebäude stand der eigentliche Tempel, der Stolz jedes Israeliten. In seiner fast märchenhaften Pracht muss er zur Zeit von Jesus einen überwältigen Eindruck gemacht haben. Aus weißschimmerndem Marmor war er erbaut und ringsum mit goldenen Platten bedeckt. Wenn die ersten Strahlen der aufsteigenden Sonne vom Ölberg her ihn trafen, glänzte er wie ein leuchtendes Schneegebirge. Und der Zuschauer musste sein Auge von dem blendenden Licht abwenden.

Und bis zum heutigen Tag ist der alte Tempelplatz das Erhebendste und Schönste, was man in Jerusalem sehen kann. Zugleich ist es derjenige Ort, dessen historsiche Gewissheit unter all den zweifelhaften „heiligen Stätten“ unanfechtbar dasteht. Dort steht die Perle der Bauten des Ostens, die Omarmoschee, ein muhammedanisches Gebetshaus von wunderbarer, edler Schönheit. Dessen würdevoller Ernst wird niemals durch ähnliche empörende Auftritte entweiht, wie sie in der Grabeskirche und Geburtskirche gewöhnt sind. Rings um dies Gebäude dehnt sich der Tempelplatz, eine weite viereckige Terasse. Salomo hat sie zum Teil vor 3000 Jahren durch gewaltige Unterbauten und Stützmauern, welche sich aus dem Kidrontal erhoben, zu einer gleichmäßigen Hochfläche gestaltet hat.

Das ist der Raum, auf welchem einst Israel bei den Festen des Herrn auf- und abwogte. Hier begrüßten sich die feiernden Scharen mit grünen Palmzweigen. Das ist der Raum, auf welchem einst die Psalmen Davids unter ihrem heimatlichen Himmel erschollen unter dem Klang der Pauken und Cymbeln, der Klarinetten und Harfen. Das ist der Raum. auf welchem einst auch Jesus Christus an den Festen stand und zum Volk redete von dem Licht der Welt, das nur noch eine kleine Weile bei ihnen sein sollte.

Die Feste in Jerusalem

(Die Feste in Jerusalem – Abschnitte aus dem Kapitel „Die Feste in Jerusalem“ des Buchs „Kennst du das Land?„. Ludwig Schneller berichtet aufgrund seiner Beobachtungen und Erfahrungen, die er im Palästina der Jahre 1884 bis 89 gemacht hat.)

„Jerusalem ist gebaut, dass es eine Stadt sei, da man zusammenkommen soll, da die Stämme hinaufgehen sollen, nämlich die Stämme des Herrn, zu predigen dem Volk Israel, zu danken dem Namen des Herrn!“ (Ps 122,3-4). Diese Bedeutung, welche vor Jahrtausenden der heilige Sänger ausgedrückt hat, ist Jerusalem bis zum heutigen Tag geblieben. Bekanntlich sollte jeder erwachsene Israelit jährlich dreimal in Jerusalem „vor dem Herrn“ erscheinen.

Vielleicht hat schon mancher gedacht, es sei wohl etwas viel verlangt gewesen, jedermann aus den entferntesten Landesteilen dazu zu verpflichten. Aber das Land war nicht so groß, dass man Jerusalem nicht von überall her in einigen Tagereisen hätte erreichen können. Und den Israeliten waren ihre Festreisen, welche selbst die Gesetzestreuen nie peinlich genau jedesmal ausführten, kein Muss. Sie waren vielmehr eine außerordentliche Freude. Die Feste Israels waren Nationalfeste. … Und Israel liebte seine Volksfeste, als es noch nicht zerstreut war, sondern von den heimatlichen Bergen Palästinas hinaufschaute nach dem königlichen Jerusalem, dem Stolz und der Krone des Landes.

Der heutige Bewohner von Palästina kann sich von dem bewegten Treiben auf jenen Festen einigermaßen eine Vorstellung machen. Denn bis zum heutigen Tag werden die Hauptfeste nicht draußen in den Dörfern oder Landstädten gefeiert. Sie werden in Jerusalem gefeiert, welches beim ganzen Volk den Namen „El Kuds“, das ist „die Heilige“, führt. Schon beim Weihnachtsfest, wo die Hauptfeier natürlich in Betlehem stattfindet, kann man Ähnliches beobachten wie auf den alten Festen. Aber komm erst einmal auf ein Osterfest nach Jerusalem, da findest du den Höhepunkt aller Festfeier des Jahres. Da strömen wie in alten Zeiten die Festkarawanen von allen Seiten nach Jerusalem. Zu Fuß, zu Esel, zu Pferd und neuerdings auch zu Wagen ziehen sie daher von allen Gegenden „hinauf nach Zion“. …

Selbst unter den Muhammedanern wird es lebendig, als ob die Erinnerungen an die früheren Bewohner des Landes in ihnen erwachten. Aus allen muhammedanischen Ländern, selbst aus Afghanistan und dem fernen Indien kommen die weißbeturbanten Gestalten ins „heilige Land“ gezogen, um am heiligen Felsen der Omarmoschee und am Grabmal Moses des Propheten anzubeten. Dies geschieht hauptsächlich am „Nebi Musa“-Fest zur Osterzeit … Als Pilger wallen dann diese Fremden mit den Scharen muhammedanischer Landeskinder am Fest zu Tausenden nach Nebi Musa. Das ist das vermeintliche Grab Moses zwischen Jerusalem und Jericho. Es macht einen eigentümlichen Eindruck, diese Scharen des falschen Propheten dort durch dieselben Berge und Täler wallfahren zu sehen, auf welchen einst Israel, und Jesus Christus mit, zu den Festen des Herrn emporpilgerte vor Jahrtausenden. …

Die Lust, welche die Palästinenser zu solchen Festwallfahrten an den Tag legen, stammt gewiss aus den alten Zeiten des Landes. So freute sich auch in Israel jedermann, zu den Festen hinaufzuziehen nach dem hochgebauten Jerusalem. Da sahen sich alte Bekannte wieder aus allen Teilen des Landes. Neue Freundschaften wurden geschlossen. Das ganze Volk, sonst vereinzelt und zerstreut in seinen Hütten, wurde hier vereinigt. Es lernte sich kennen, lieben und als Ganzes erfassen. Nichts trug so sehr dazu bei, den Gedanken der nationalen Einheit auf dem Grunde der Einheit der Religion und des Tempels zu fördern und freudig zu beleben, wie die nationalen Feste.

Wenn daher die Festzeiten kamen, wollte jeder „dagewesen“ sein. Und wem immer sein Geschäft und seine Verhältnisse die Reise erlaubten, der machte sich auf zur frohen Fahrt. Freilich diejenigen Israeliten, welche jährlich alle drei Feste besuchten, mögen nur in der Umgebung von Jerusalem zu finden gewesen sein. Aus entfernteren Gegenden kamen wohl die meisten jährlich nur einmal, wie z. B. die Eltern von Jesus (Lk 2,14) zum Passahfest. Die meisten Besucher sah aber das populärste aller großen Volksfeste, das Laubhüttenfest.

Wie lebhaft entsteht auf demTempelplatz vor unseren Augen das Bild jener Feste, von denen die Evangelien berichten! Das froheste Fest war das Laubhüttenfest. Auch Jesus hat nach Joh 7,2ff. ein solches besucht, obgleich er zuerst bestimmt beabsichtigt hatte, dasselbe nicht zu besuchen. Seine Brüder waren schon dort, wie auch das übrige Volk, welches einige Tage vor Festanfang zu kommen pflegte, um sich noch rechtzeitig Laubhütten zu bauen.

Auf den Tempelhöfen, draußen vor dem goldenen Tor und übers Kidrontal hinweg bis zur Höhe von Betfage wohnte alles in Laubhütten. Und in der Stadt, auf den platten Dächern, auf Straßen und Märkten waren überall Laubhütten errichtet, in welchen ein fröhliches Volk feierte. Die ganze Hauptstadt schien in ein Zeltlager verwandelt.

Auch der Tempel prangte in heiligem Schmuck. Die herrlichen Säulenreihen waren nach orientalischer Weise mit farbigen Teppichen behangen, grünes Laub schimmerte von allen Säulen. Vom frühen Morgen an wogte das Volk auf und ab in den weiten Vorhöfen, deren Raum rings um die Omarmoschee jetzt so verlassen und einsam steht. Und wenn die Sonne untergegangen war, entfaltete sich nachts eine neue Pracht, welche die des Tages zu überflügeln trachtete. Wie in einer sogenannten italienischen Nacht blitzte und schimmerte es in den Vorhöfen und Säulenhallen von vielhundert Lichtern und Fackeln. Große goldene Leuchter, prächtige Lampen hingen in den Vorhöfen. Ihr schimmerndes Licht brach sich an Säulen und Wänden und machte die Formen der herrlichen Gebäude durch die dunkle Nacht bis zum stillen Ölberg sichtbar.

Und wenn der Herr spätabends hinüberwanderte übers Kidrontal und über den Ölberg nach Betanien, dann mag er sich wohl umgewandt haben nach der geliebten Stadt. Dann sah er ein schimmerrndes Lichtermeer, aus dessen Mitte sich, wie in zauberhaftes Licht getaucht, die stolzen Linien des majestätischen Tempels deutlich und ernst abhoben aus der dunklen Nacht.

Was mich schaudern macht

(Was mich schaudern macht – ein Abschnitt aus dem Artikel „So also steht die Sache“ von Sören Kierkegaard. Veröffentlicht in seiner Zeitschrift „Der Augenblick am 31. Mai 1855.)

An dem, was bisher geschehen ist, macht mich nur eines schaudern. Und wieder schaudert mich, wenn ich bedenke (was ich wohl weiß), dass ich mit meinen Worten nicht einmal verstanden werde.

Was mich schaudern macht, ist Folgendes. Während mein Leben in Bekümmernis um das Heil der Seele einen Kampf – gegenüber den Herrlichen vor mir freilich einen schwachen Kampf – für die Ewigkeit ausdrückt, stehe ich inmitten eines Geschlechts, das sich für diese Sache höchstens als Publikum interessiert. In einer flüchtigen Stimmung lässt man sich vielleicht von meinen Worten ergreifen. Im nächsten Augenblick darauf beurteilt man sie ästhetisch. Im Augenblick darauf liest man die Gegenschriften gegen mich. Dann ist man auf meine Antwort begierig usw. usw.. Kurz, man ist Publikum.

Und ihrer keinem, keinem fällt es ein, dass auch er ein Mensch ist wie ich und demselben Los unterworfen; dass auch er in der Ewigkeit Rechenschaft ablegen muss, und dass die Ewigkeit sich gewisslich allem verschließt, was in diesem Leben nur Publikum sein wollte, „wie die anderen auch“. Sieh, das erregt mein Schaudern, dass diese Menschen in der Einbildung leben, ich sei in Gefahr, während ich doch, ewig verstanden, sofern ich wenigstens für die Ewigkeit kämpfe, weit weniger in Gefahr bin als sie.

Und nochmals schaudert mich, wenn ich bedenke, dass solches in der Christenheit vor sich geht, dass diese meine Zeitgenossen also eine Gesellschaft von Christen sind, die tausend auf das Neue Testament vereidigte Lehrer hat – und dass dann diese Menschen in Wahrheit keine Ahnung davon haben, was Christentum ist. Das ist zum Schaudern. Es ist schauderhaft für mich, dass ich mit meinen Thesen so vollständig Recht bekommen habe. Das Christentum ist gar nicht da, und das kommt von der Verkündigung des Christentums durch die „Wahrheitszeugen“:

Die sieben Geister Gottes

Die sieben Geister Gottes werden an vier Stellen in der Offenbarung genannt:

„Johannes: an die sieben Gemeinden in der Provinz Asia. Gnade für euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, von den sieben Geistern vor seinem Thron und von Jesus dem Messias.“ (Offb 1,4-5a)

„Dem Boten Gottes – der Gemeinde – in Sardes schreibe: Folgendes sagt, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke.
Du hast den Namen, dass du lebst, und du bist tot.“ (Offb 3,1)

„Von dem Thron gehen Blitze, Stimmen und Donner aus. Sieben brennende Feuerfackeln sind vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.“ (Offb 4,5)

„Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und in der Mitte der Älteren ein Lamm stehen, wie getötet gewesen, das hatte sieben Hörner und sieben Augen. – Das sind die sieben Geister Gottes, die auf die ganze Erde gesandt sind. -“ (Offb 5,6)

In der prophetischen Symbolsprache der Offenbarung wird auf diese Weise der Heilige Geist dargestellt. Die Siebenzahl als Zahl der Ganzheit bringt so die Vollkommenheit, die Fülle und die Vielfalt des Geistes zum Ausdruck.

Diese Sichtweise passt an allen der vier genannten Stellen:

Gnade und Friede gehen von Gott, dem Geist und Jesus aus. (1,4-5)

Der Geist Gottes im Bild des Feuers ist präsent vor dem Thron Gottes. (4,5)

Jesus hat den Geist bekommen, um durch ihn in seiner Gemeinde zu wirken. (3,1)

Das Lamm besitzt den Geist und hat ihn auf die ganze Erde ausgesandt. (5,6)

Die Siebenzahl des Geistes korrespondiert auch mit der Zahl der sieben Gemeinden, die hören sollen, was der Geist den Gemeinden sagt. Auch die sieben Gemeinden stehen ja als Beispiele für die gesamte und vielfältige christliche Gemeinde.

Vielleicht steht bei der Verbindung der Siebenzahl mit dem Geist Gottes auch noch die Aussage von Jes 11,2 im Hintergrund. Hier spricht Jesaja prophetisch über den Messias:

„Und ruhen wird auf ihm der Geist des Herrn,
ein Geist von Weisheit und Einsicht,
ein Geist von Planung und Kraft,
ein Geist von Erkenntnis und Ehrfurcht des Herrn.“

Auf dem Wasser gehen

Auf dem Wasser gehen, das ist eine Kunst, die uns von Jesus berichtet wird. Dabei ist zu beachten, dass er dieses Wunder in einer Ausnahmesituation vollbracht hat. Normalerweise ist er mit seinem Jüngern im Schiff auf dem See Genezaret gefahren, wie alle anderen auch. Die Spekulationen darüber, wie dieses Wunder funktioniert haben soll, darf man getrost den Spekulanten überlassen. Es reicht, zu glauben, dass Jesus mit den Möglichkeiten Gottes auch auf dem Wasser gehen konnte, wenn es nötig war.

Der Bericht darüber, dass Jesus auf dem Wasser gehen konnte, schließt sich in den Berichten von Matthäus, Markus und Johannes an ein anderes großes Wunder an, an die Speisung der Fünftausend. Lukas hat in seinem Bericht diese Episode ausgelassen. Matthäus und Markus berichten darüber hinaus eine weitere wunderbare Speisung, die der Viertausend. Die Speisung der Fünftausend fand im Frühjahr statt um die Pessach-Zeit am Westufer des Sees Genezaret. Die Speisung der Viertausend ereignete sich dagegen im Sommer am Ostufer des Sees im Grenzgebiet zwischen Batanäa und der Dekapolis..

Nach der Speisung im Frühling am Westufer drängte Jesus die Jünger dazu, von der begeisterten Menge weg ins Boot zu steigen und Richtung Betsaida wegzufahren, das von dort ausgesehen im Nordosten liegt. Er selbst wollte von der Menge weg allein auf den Berg steigen, um zu beten. Doch nun kam den Jüngern auf dem See ein heftiger Wind entgegen, der starke Wellen verursachte, gegen die sie anzurudern versuchten. Der starke Nordostwind, der im Frühling bekanntermaßen manchmal über das Land und den See braust, ist der Scharkije.

Vom Berg aus sah Jesus die Situation der Jünger und ging auf dem Wasser zu ihnen. Dabei ereignete sich dann auch der teilweise gelungene Versuch von Petrus, ebenfalls auf dem Wasser zu gehen. Nachdem Jesus zu den Jüngern ins Schiff gestiegen war, fuhren sie weiter und kamen bei Genezaret an Land. Das liegt im Südwesten vom Ort der Speisung. Die Jünger mit Jesus im Boot hatten dann also dem Wind nachgegeben und waren statt gegen den Wind Richtung Betsaida mit dem Wind ans Ufer nach Genezaret gefahren. Soweit sind die Örtlichkeiten nach den Angaben von Matthäus und Markus klar.

Ein Problem, das wir dann aber lösen müssen, ergibt sich aus den Angaben des Johannesevangeliums. Johannes, der einen zu den drei anderen Evangelien ergänzenden Bericht schrieb, hat die beiden Speisungen zu einem gemeinsamen Bericht zusammengefasst. Bei ihm werden in der Zusamenfassung nun einerseits Fünftausend gespeist, der Ort der Speisung liegt andererseits aber auf dem Ostufer.

Auch bei Johannes steigen die Jünger nach der Speisung ins Boot und fahren weg, während Jesus auf den dortigen Berg geht. Die Jünger fahren allerdings vom Ostufer des Sees nach Westen in Richtung Kafarnaum. Und es kommt zwar ein stark wehender Wind auf, der den See aufwühlt, doch die Jünger kommen langsam vorwärts. Sie sind schon vier bis fünf Kilometer vom Ufer entfernt, als Jesus sie sieht und dann zu ihnen geht. Und nachdem Jesus zu ihnen ins Boot gestiegen ist, sind sie sogleich da am Land, wohin sie aufgebrochen waren, nämlich am Westufer in der Nähe von Kafarnaum.

Diese Angaben passen mit der Bootsfahrt, die Matthäus und Markus berichten, überhaupt nicht zusammen. Wenn wir aber glauben, dass es stimmt, was der Augenzeuge Johannes als ergänzenden Bericht schreibt, dann bleibt nur eine Lösung: Jesus ist nach beiden Speisungen auf dem See zu seinen Jüngern gekommen. Er ist zweimal auf dem Wasser gegangen.

(Diese Sichtweise wird dann auch in meiner Evangelienharmonie zu finden sein, die zur Zeit beim Verlag für die Veröffentlichung vorbereitet wird.)

Psalm 8

1 Für den Vorsänger, bei den Keltern (zu singen),
ein Psalm mit Worten Davids.

2 Herr, unser Herr, wie herrlich ist dein Name
auf der ganzen Erde,
(wie) erhebt sich deine Hoheit
über den Himmeln!
3 Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen
hast du Lob zubereitet
wegen deiner Feinde,
um Feind und Rächer zum Aufhören zu bringen.
4 Ja, ich sehe die Himmel, Werke deiner Finger,
Mond und Sterne, die du befestigt hast.


5 Was ist ein Mensch, dass du an ihn denkst,
oder ein Menschensohn, dass du auf ihn achtest?
6 Du hast ihn ein wenig geringer gemacht als Engel,
mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt.
7 Du hast ihn eingesetzt über das Werk deiner Hände,
alles hast du untergeordnet unter seine Füße,
8 Schafe und Ziegen und Rinder, alle zusammen,
dazu auch die Tiere des Feldes,
9 die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres,
die die Pfade der Meere durchziehen.
10 Herr, unser Herr, wie herrlich ist dein Name
auf der ganzen Erde!

Anmerkungen:

1) Der Psalm 8 hat eine aufallende Textvariante. In Vers 6 sagt der hebräische Text „Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als Gott“. „Ein wenig niedriger als Engel“ steht in der griechischen Version. Das heißt, der griechische Übersetzer hatte einen Text vor sich, in dem nicht „Elohim“ (Gott) stand, sondern „Malachim“ (Engel). Die beiden Wörter sind im Hebräischen tatsächlich sehr ähnlich, man könnte da beim Abschreiben einen Fehler machen.

Vom Textzusammenhang der Schöpfung her ist es naheliegender, den Menschen als Herrn der Schöpfung als „ein wenig niedriger als Engel“ zu betrachten. Der Vergleich mit Gott erscheint etwas weiter hergeholt. Entscheiden lassen wir die Frage in diesem Fall aber das Neue Testament. Dort wird im Hebräerbrief die Formulierung „ein wenig niedriger als Engel“ zitiert.

2) Der Psalm 8 wird mehrfach im Neuen Testament zitiert:

Mt 21,15-16: Die obersten Priester und die Theologen sahen aber die wunderbaren Dinge, die er tat, und die Kinder, die auf dem Tempelgelände laut riefen: „Hosianna dem Sohn Davids!“ Und sie ärgerten sich und sagten ihm: „Hörst du, was die sagen?“ Jesus erwiderte: „Ja. Habt ihr noch nie gelesen: ‚Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen hast du Lob zubereitet’?“

1 Kor 15,26-27a: Als letzter Feind wird der Tod zunichtegemacht. Denn „alles hat er untergeordnet unter seine Füße.

Eph 1,20-22a: Mit ihr hat er im Messias gewirkt, als er ihn von den Toten auferweckt und an seiner rechten Seite eingesetzt hat in den himmlischen Welten über jede Gewalt, Macht, Kraft, Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der kommenden. „Alles hat er untergeordnet unter seine Füße.

Hebr 2,5-9: Er hat die kommende Welt, über die wir sprechen, doch nicht Engeln untergeordnet. Irgendwo hat jemand bezeugt und gesagt: „Was ist ein Mensch, dass du an ihn denkst, oder ein Menschensohn, dass du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig geringer gemacht als Engel, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt. Alles hast du untergeordnet unter seine Füße.” Indem er ihm das alles untergeordnet hat, hat er ja nichts ohne Unterordnung unter ihn gelassen. Jetzt sehen wir aber noch nicht, dass ihm alles untergeordnet ist. Als den, der „ein wenig geringer gemacht war als Engel“, sehen wir aber Jesus, der aufgrund des Todesleidens „mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt“ wurde, sobald er durch die Gnade Gottes für jeden den Tod gekostet hatte.

3) Der Psalm 8 hat prophetisch gesehen eine Art doppelten Boden. Vordergründig beschreibt er die Herrlichkeit und Vielfalt der Schöpfung mit dem Menschen, den Gott dem Schöpfungbericht entsprechend als Herrscher darüber eingesetzt hat. Hintergründig sieht die Prophetie des Neuen Testaments hier unter dem Stichwort „Menschensohn“ den Messias Jesus. In seiner irdischen Zeit war er „ein wenig niedriger gemacht als Engel“ bis in den Tod. Nach seiner Auferstehung wurde er aber von Gott als Herrscher im Himmel eingesetzt. „Alles wurde ihm untergeordnet unter seine Füße“, und er wurde „mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt“.

Psalm 4

Psalm 4 in eigener Übersetzung aus dem Hebräischen unter Berücksichtigung des griechischen Alten Testaments (Septuaginta):

1 Für den Vorsänger, mit Saiteninstrumenten (zu begleiten),
ein Psalm mit Worten Davids.

2 Wenn ich rufe, erhört mich der Gott meiner Gerechtigkeit,
in der Enge verschaffst du mir Weite.
Hab Erbarmen mit mir,
und erhöre mein Gebet!
Ihr Menschenkinder, bis wann (wollt ihr) schwerfälligen Herzens sein,
warum liebt ihr Nichtiges und trachtet nach Lüge?
– Kurze Pause –

4 Erkennt auch, dass der Herr wunderbar handelt an (mir,) seinem Heiligen!
Der Herr wird mich erhören, wenn ich zu ihm rufe.
5 Wenn ihr zornig seid, versündigt euch nicht,
sprecht in euren Herzen auf euren Betten und geht in euch!
– Kurze Pause –

6 Opfert das richtige Opfer,
und vertraut auf den Herrn!
7 Wenn viele sagen: „Wer wird uns das Gute zeigen?“,
erhebe über uns das Licht deines Angesichts, Herr!
8 Du gibst mir Fröhlichkeit ins Herz,
mehr als dann, wenn sich ihr Korn, Wein und Öl vermehren.
9 In Frieden kann ich zugleich mich niederlegen und einschlafen,
denn du, Herr, lässt mich ganz für mich im Vertrauen wohnen.

Anmerkungen:

Psalm 4 gibt in Vers 9 auch das Rezept für einen guten Schlaf. Im Frieden mit Gott gibt es nichts mehr, was einen innerlich umtreiben und einem den Schlaf rauben kann. Alles ist im Vertrauen beim Herrn aufgehoben, damit für den Gläubigen erledigt, und wenn er sich müde niederlegt, schläft er zugleich auch sofort ein.

Dass der Gläubige sich in Vers 4 auch als „Heiligen“ bezeichnet, ist für das Alte Testament etwas ungewöhnlich, aber sachlich dennoch richtig.

Aus Psalm 4 hat auch Paulus zitiert:

Wenn ihr zornig seid, versündigt euch nicht!“ Die Sonne darf nicht untergehen über eurem Zorn, und gebt dem Teufel keinen Raum! (Eph 4,26-27)

Psalm 3

Psalm 3 in eigener Übersetzung unter Berücksichtigung der griechischen Übersetzung des Altentestaments (Septuaginta):

1 Ein Psalm mit Worten Davids,
als er auf der Flucht war vor Absalom, seinem Sohn.

2 Herr, wie zahlreich sind meine Bedränger,
viele erheben sich gegen mich!
3 Viele sagen meiner Seele:
„Es gibt keine Rettung für ihn bei Gott.“
– Kurze Pause –

4 Du aber, Herr, bist mein Schild,
bist meine Ehre und erhebst mein Haupt.
5 Meine Stimme ruft zum Herrn,
und er erhört mich von seinem heiligen Berg.
– Kurze Pause –

6 Ich bette mich zur Ruhe, ich schlafe,
ich wache auf, denn der Herr hält mich fest.
7 Ich werde mich nicht fürchten vor Zehntausenden von Kriegsleuten,
die sich ringsum gegen mich aufstellen.
8 Erhebe dich Herr,
rette mich, mein Gott!
Ja, du schlägst all meine Feinde auf die Backen,
die Zähne der Frevler zerbrichst du.
9 Bei dem Herrn ist die Rettung,
auf deinem Volk dein Segen!

Anmerkungen dazu:

1) Die „Kurze Pause“ nach den Versen 3 und 5 gibt das hebräische Wort „Sela“ wieder. Der hebräische Sprachrhythmus mit den zwei zueinandergehörigen Zeilen ist nicht einfach nur ein dichterisches Stilmittel, sondern geht auf die orientalische Art des Wechselgesangs zurück, bei dem ein Chor oder der Vorsänger jeweils die erste Zeile sang und ein anderer Chor die zweite. Musikinstrumente begleiteten das Lied, aber nicht während des Singens, sondern davor, dazwischen und danach. „Sela“ bedeutet eine „kurze Pause“ im Lied, während der dann Instrumente spielten.

2) Im Althebräischen gibt es nicht die Tempora (Zeitformen) der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese müssen sinngemäß aus dem Textzusammenhang erschlossen werden. Dafür ist es hilfreich, dass die Übersetzung ins Griechische schon damals zwangsläufig die griechischen Zeitformen verwendet hat. Und hier taucht auch in Psalm 3 wieder die griechische Vergangenheitsform des Aorist auf. Dieser bringt erzählend Vorgänge in der Vergangenheit zum Ausdruck, in einer besondern Bedeutung aber auch Erfahrungstatsachen. Dinge, die immer (wieder) so waren und deshalb auch jetzt so sind, drückt man im Deutschen aber mit dem Präsens (Gegenwart) aus. David erzählt in den Versen 6 und 8 nicht einfach vergangene Ereignisse, sondern seine Erfahrung. Und so bringt hier das Präsens am besten zum Ausdruck, was er wirklich meint.

3) Wem das „auf die Backen schlagen“ und „Zähne zerbrechen“ in Vers 8 etwas grausam erscheint, den darf man erinnern, dass David etliche Kriege zu bestehen hatte und auch in dieser Situation kriegerisch bedroht wurde. Wenn man sich die frühere Art des bewaffneten Kampfs Mann gegen Mann im Krieg vorstellt, dann sind die hier genannten Ausdrücke vielleicht sogar eher von der harmloseren Art.

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